KERZENINNUNG
Aus Liebe zur Qualität


Übrigens...Wussten Sie schon...?

Interessante Fragen, Fakten und Geschichten rund um die Kerze

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Woher kommt der Name "Teelicht"?

Hergestellt wurden die ersten Teelichte in Holland, damals noch unter dem Namen "Waxinelichtje". Sie dienten zunächst dem Warmhalten von Tee in einem Stövchen unter der Teekanne - und kamen so zu ihrem Namen. Der Begriff „Teelicht" selbst findet sich zum ersten Mal in der 17. Auflage des Dudens von 1973. 

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Warum biegt sich der Docht ?

Die Krümmung des Dochtes wird durch asymmetrische Flechten der Fadenbündel erreicht. Der Docht biegt sich zum Rand der Flamme. Dort kommt er direkt mit Sauerstoff in Berührung und verglüht vollständig.

Würde sich der Docht nicht biegen, würde er in dem kalten Teil des Flammeninneren ragen und den dort vorhandenen Kohlenstoff an der Dochtspitze sammeln. Die Folge ist eine Butzenbildung. Darüber hinaus würde sich der Docht nicht kürzen und während des Abbrandes immer länger. Die damit einhergehende Vergrößerung der Flamme würde dann zum Rußen und zum Ablaufen der Kerze führen. 

Zur  ausführlichen Antwort von Dr. Matthäi --> bitte hier weiterlesen



Warum lassen sich Kerzen auspusten ? 


Pusten erzeugt eine Strömung weg vom Docht, der die Flamme nichts entgegenzusetzen hat. Außerdem sinken der Brennstoffanteil und die Temperatur, so dass die Brenngeschwindigkeit zusätzlich abfällt. „Die Flamme hat keine Möglichkeit mehr, in die Nähe des Dochtes zu gelangen und verlischt.“

Zur ausführlichen Antwort von Bernd Binniger / Technische Universität Aachen --> bitte hier weiterlesen


Eine Kerze aus einigem Abstand anzünden - geht das ?

... Ja das geht! Die Kerze muss zunächst einige Zeit gebrannt haben, bis das Wachs in der Brennschale flüssig geworden ist. Man bläst die Kerze aus und hält ein Streichholz oder Feuerzeug in den aufsteigenden Kerzenrauch. Mit etwas Glück überspringt die Flamme vom Streichholz durch den Rauchkanal zur Kerze.

Die Ursache für das plötzliche Überspringen der Flamme liegt im Rauch selbst. Eigentlich ist das, was die Kerze nach dem Ausblasen aufsteigen lässt, kein Rauch, sondern ein brennbarer Dampf. Meist glimmt der Kerzendocht nach dem Ausblasen der Kerze noch etwas weiter und erzeugt brennbare Dämpfe des Kerzenwachses. Über diese brennbaren Dämpfe kann die Flamme überspringen und den noch glimmenden Docht neu entzünden.



Was sind eigentlich Wetterkerzen ?

 


Die Wetterkerze, wie deren Name bereits hinweist, wird bei schwerem/ nahem Gewitter angezündet und soll Mensch, Tier, Haus und Hof vor Schaden durch das Unwetter -besonders Blitzschlag- bewahren. Es ist (in der Regel) immer eine schwarze Kerze, so ist sie unverwechselbar und nur für diesen Zweck bestimmt. Deshalb sind schwarze Kerzen auch keine Trauerkerzen, wie zum Teil angenommen.

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