KERZENINNUNG
Aus Liebe zur Qualität
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Klima / Ökologie

Beim Abbrand von Kerzen werden Wasserdampf und Kohlendioxid freigesetzt. Aufgrund dieser Tatsache und der Verwendung des aus Erdöl gewonnenen Paraffins zur Herstellung von Kerzen, befinden sich diese mitten in der aktuellen Klimadiskussion und mit dem verstärkten Einsatz von Fetten/Stearinen auch in der Fragestellung zu nachwachsend, Ökobilanz und Klimaneutralität

Auch wenn der Einfluss der Kerze nur gering ist, muss man sich dieser Diskussion stellen.

 

Der Einsatz unterschiedlicher Wachse für die Herstellung von Kerzen wird neben möglichen ökologischen Aspekten vor allem durch die Faktoren Verfügbarkeit, Preis und Verarbeitbarkeit bestimmt.
Aus der Diskussion zwischen nachwachsenden und fossilen Energieträgern wissen wir, dass es aufgrund der Nachteile beider Formen aus ökologischer Sicht keine wissenschaftlich objektive Entscheidung für oder gegen eine Form geben kann. Das bestätigen zahlreiche seriöse Studien. Den durchaus vorhandenen Vorteilen erneuerbarer Energieträger stehen die Vernichtung des Regenwaldes, der Anbau gigantischer Monokulturen mit den damit verbundenen Dünge- und Spritzmittelaufwand, der nicht unerhebliche Energieeinsatz zur Gewinnung dieser Kulturen sowie das ethische Problem der Nahrungsmittelverbrennung entgegen.

Die Kerzenhersteller sind deshalb gut beraten, sich, wie in der Vergangenheit, bei der Auswahl ihrer Rohstoffe von den positiven Eigenschaften des jeweiligen Wachses leiten zu lassen und fachlich fundierte Argumente einer Vernebelung vorzuziehen.Dennoch stellt gerade der ökologische Aspekt einen wichtigen Faktor für die Kerzenbranche dar. Er wird die zukünftige Entwicklung entscheidend beeinflussen und verdient höchste Beachtung. Das betrifft die Wahl des Hüllenmaterials im Lichtebereich genauso wie die Verpackung. 



Fragestellungen:



  • Wie ökologisch sind Kerzen ?
--> zur Antwort





Literaturnachweis / Quellennachweis:

 

2001

Qualität und Zukunft der Kerze --> zur pdf-Datei

Matthäi / Petereit

SÖFW 127. Jg. - Nr. 3/2001, S.

2002

Literatur-Review zur Ökobilanz von Ethanol aus Weizen und Zuckerrohr sowie Rapsölmethylester (RME)

CONCAWE

CONCAWE, Brussels, April 2002

2002

Erneuerbare Energien und nachhaltige Entwicklung

Broschüre

Bundesministerium 

für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, April 2002

2004

CO2-neutrale Wege zukünftiger Mobilität durch Biokraftstoff. Eine Bestandsaufnahme

Endbericht

IFEU - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, Mai 2004

2007

Regenwald für Biodiesel? Ökologische Auswirkungen der 

energetischen Nutzung von Palmöl

WWF

WWF Detuschland, Frankfurt am Main, 2007

2008

Klimaretter mit angeschlagenem Ruf. Schaden Biokraftstoffe mehr als sie nutzen? --> zur pdf-Datei

D. Simon, A. Hatting, F. Grotelüschen

Sendemitschnitt / Deutschlandfunk, Sendezeit: 23.01.2008, 18:40 Uhr

 


Tradition • Qualität  Zukunft