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  Kommunion und Konfirmation
 

Kinder freuen sich auf die Kommunion



Das Fest der ersten heiligen Kommunion ist für katholische Kinder eines der spannendsten und unvergesslichsten Erlebnisse in ihrem Leben. Das Wort
„Kommunion“ bezeichnet die Teilnahme am Abendmahl und stammt ursprünglich aus dem lateinischen „communio“, das „Gemeinschaft“ bedeutet.
Zur Erstkommunion gehen in der Regel Grundschulkinder, die die dritte Klasse besuchen und zwischen neun oder zehn Jahren alt sind. Wegen der großen Bedeutung dieses Sakramentes gibt die Kirche genaue Richtlinien, wie sich die Gläubigen auf den Empfang der Kommunion vorbereiten sollen. So müssen sich die Kinder lange und intensiv vorbereiten, um das Sakrament der Eucharistie empfangen zu dürfen.
Die Vorbereitungszeit auf das Sakrament soll dazu dienen, dass Kinder und Jugendliche näher in die Gemeinschaft der Kirche treten und ihren Glauben vertiefen können. Meist Monate davor bereiten sich die Kinder in kleinen Gruppen mit einem Gruppenleiter auf diesen unvergesslichen Tag vor.
Im Rahmen der Kommunionvorbereitung erfolgt auch erstmals die Beichte. Ohne Beichte und Taufe ist für Erstkommunionskinder die erste heilige Kommunion nicht möglich.
Was ist das besondere an diesem Tag? Die Kinder empfangen zum ersten Mal die „Hostie“ – den Leib Christi – und werden dadurch in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen.
Die Feierlichkeiten dieses Festes zeigt sich auch an der Kleidung der Kinder. Während Mädchen in weißen Kommunionskleidern glänzen, tragen die Jungen meist einen eleganten Kommunionsanzug. Immer mehr Kirchengemeinden gehen allerdings dazu über, ihre Kommunionkinder in einheitlichen, schlichten Gewändern am ersten Abendmahl teilnehmen zu lassen.
Der traditionelle, in vielen Gemeinden noch heute übliche Tag der Erstkommunionsfeier ist der Sonntag nach Ostern – auch „Weißer Sonntag“ genannt. In den Wochen davor gilt es aber, die Feier entsprechend vorzubereiten.
Nach dem Empfang des Sakramentes können Kinder Messdiener werden. Als Ministranten sind sie Assistenten des Priesters und des Diakons und nehmen verschiedene Dienste im Gottesdienst wahr.
 

Konfirmationsunterricht - Nachdenken über die eigene Taufe


Viele Konfirmandinnen und Konfirmanden sind schon als Kleinkinder getauft worden. Das war allerdings eine Entscheidung ihrer Eltern. Im Konfirmationsunterricht hat man die Chance, den christlichen Glauben (besser) kennen zu lernen und selber darüber nachzudenken. Man kann die Tauf-Entscheidung der Eltern noch einmal überprüfen und nachvollziehen. Confirmare heißt im Lateinischen soviel wie bestärken, bestätigen, befestigen. In der Konfirmation sagt man also "Ja" zur eigenen Taufe.
Seit dem 7. Jahrhundert gab es in der Osternacht den Brauch, sich an die Taufe zu erinnern. Diese Tradition nimmt die Feier der Konfirmation rund um das Osterfest auf, denn auch die Konfirmation ist ja so etwas wie eine Erinnerung an die eigene Taufe.
Jeder Konfirmand sucht sich einen Spruch aus, wie z.B.
„ Der Gerechte Pfad ist wie das Licht am Morgen, das immer heller wird bis zum vollen Tag“.
Viele Eltern von Konfirmandinnen und Konfirmanden lassen Kerzen von Wachsbildnern/innen anfertigen, die mit Datum und Namen versehen, als bleibende Erinnerung, zusammen mit der Taufkerze aufgehoben werden.

All unsere Mitglieder haben für Sie eine große Auswahl an Kerzen und Zubehör vorrätig.

   
 
 

 

   
 
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