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  Woran erkenne ich Kerzenqualität
 


Kerzen begleiten die Menschheit seit über 2000 Jahren. Eng verbunden mit ihrer Entwicklungsgeschichte ist das ständige Bestreben, deren Qualität zu verbessern.
Auch in unserer heutigen, vom Umweltbewusstsein geprägten Zeit, wird die Kerze in Diskussionen um Qualität und mögliche Schadstoffbelastungen einbezogen. Der Verbraucher von heute hat das Recht auf qualitativ hochwertige Produkte, deren Verwendung kein Risiko für Mensch und Umwelt darstellt.

Aufgrund der Jahrhunderte alten Tradition ist die Kerze im Bewusstsein der Menschen sehr positiv besetzt. Sie erfüllt zwei Grundbedürfnisse des Menschen, Licht und Wärme, und ist eng mit der Entwicklung des christlichen Glaubens verbunden.

Trotz ihrer Einfachheit und Schlichtheit stellt die Kerze jedoch ein komplexes System dar, das bei der Betrachtung nicht auf einzelne Komponenten des Systems reduziert werden kann. Die eingesetzte Brennmasse, der darauf abgestimmte Docht sowie die Abbrandbedingungen bilden eine untrennbare Einheit und können bei Vergleichen nicht losgelöst voneinander bewertet werden.

Die beim Abbrand einer Kerze stattfindenden physikalischen und chemischen Prozesse sind so komplex, dass sie von je her Wissenschaftler begeisterten. Der bekannte englische Naturforscher Michael Faraday hat in seinen Vorlesungen vor jungen Naturwissenschaftlern die Kerzenflamme als Mikrokosmos bezeichnet und erklärt:


Kerzenqualität
 
 


"Unter den Gesetzen, nach denen unser Weltall in all seinen Teilen regiert wird, gibt es keines, das nicht auch bei der Naturgeschichte der Kerze in Betracht kommt." Das bedeutet im Klartext, dass einseitige Betrachtung die Bewertung nur einer Komponente bzw. eine unseriöse Herangehensweise zu Fakten und Daten führen kann, die bei strenger wissenschaftlicher Bewertung nicht haltbar sind.

In den letzten 20 Jahren hat es über 100 Veröffentlichungen/Untersuchungen zur Thematik Kerze, Kerzenqualität und Kerzenabbrand gegeben, in deren mehrheitlichem Ergebnis qualitativ hochwertigen Kerzen eine Unbedenklichkeit gegenüber Mensch und Natur bescheinigt wird. Damit werden das empirische Empfinden der Unbedenklichkeit von Kerzen, und deren positive Verankerung im menschlichen Bewusstsein wissenschaftlich untermauert.

Idela brennende Kerze

Woran erkenne ich Kerzenqualität?
Bei der Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen ist es wichtig, unter Beachtung des vorhandenen Wissens die Fakten klar zu benennen und diese im Vergleich mit anderen Dingen des täglichen Lebens zu bewerten. Nur so kann der Nichtfachmann sich selbst ein Bild verschaffen und seriöse von unseriösen Aussagen trennen.

Qualität ist abgeleitet vom lateinischen Wort qualitas = Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand.
Die Qualität gibt damit an, in welchem Maße ein Produkt den bestehenden Anforderungen entspricht.
Der Verbraucher hat folgende Anforderungen an eine Kerze -  resultierend aus Veröffentlichungen,  Umfragen, Gesprächen und Diskussionen:

- kein Tropen oder Ablaufen
- kein sichtbares Entweichen von Russpartikeln aus der Flamme
- eine hell leuchtende, gut sichtbare Flamme
- einfache Handhabung einschließlich guter Wiederanzündbarkeit
- angemessene Brenndauer
- gute Farbstabilität
- geruchsfreundlich
- umweltfreundlich 

Beim Kauf einer Kerze kann der Kunde zunächst diese Qualitätskriterien kaum erkennen. Er richtet sich in seiner Kaufentscheidung in erster Linie nach Form und Farbe (was etwas mit dem Geschmack zu tun hat) sowie nach dem Preis.

Der Einsatz einwandfreier Rohstoffe und ständige Qualitätsüberwachung garantieren dem Verbraucher geprüfte Kerzenqualität. Darüber hinaus ist der Kauf von Kerzen Vertrauenssache.

Positive Erfahrungen beim Meisterbetrieb in der Nähe sowie im Kerzenfachgeschäft verbinden Kerzenqualität mit Hersteller- bzw. Markennamen. Zusätzlich wurde eine Gütegemeinschaft gegründet und ein Qualitätssiegel entwickelt mit dem Schriftzug „Gütezeichen Kerzen“, dass der Verbraucher bei seinen Einkäufen in Kaufhäusern und Großmärkten - beim Erwerb von Kerzen mit diesem Siegel -   ebenfalls sicher sein kann,
einwandfreie Kerzenqualität zu erhalten.

Welches ist das beste Kerzenmaterial?

Betrachten wir die Kerze entwicklungsgeschichtlich, so wurden zunächst unbehandelte Fette/Talg/Unschlitt für Kerzen des täglichen Gebrauchs und Bienenwachs für edle Kerzen eingesetzt. Mit der Entdeckung des Stearins und des Paraffins kamen neue Kerzenmaterialien hinzu. Pflanzliche oder tierische Fette, Stearine, Bienenwachs und Paraffinwachse bilden auch heute die Haupteinsatzprodukte der Kerzenindustrie. Entscheidende Kriterien für deren Einsatz sind die Verfügbarkeit, der Preis sowie die Handhabung auf den bestehenden Anlagen.

Aufgrund seiner hohen Verfügbarkeit und universellen Anwendbarkeit wird Paraffin in 90 % aller Kerzen eingesetzt. Gehärtete pflanzliche oder tierische Fette liegen bei 4 %, Stearin bei ca. 4 % und Bienenwachs bei 2 %. Alle diese Rohstoffe sind in prinzipiell für Kerzen einsetzbar. Sie besitzen zum Teil spezielle Eigenschaften, auf Grund derer sie sich besonders für ein Herstellungsverfahren oder einen Kerzentyp eignen.

In der Vergangenheit hat es nicht an Versuchen gefehlt, durch einseitiges Herausarbeiten positiver Eigenschaften und negative vergleichende Bewertung mit anderen Materialien sich kurzfristig einen Marktvorteil zu verschaffen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass bei seriöser Betrachtung die meisten dieser Behauptungen nicht haltbar waren. Das Gleiche trifft auch auf aktuell geführte Diskussionen mit den Begriffen "ökologisch", "nachwachsend", "Bio" oder "CO²-neutral" zu.

Die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen, der geführten Diskussionen sowie der Auseinandersetzungen am Markt lassen sich in nachfolgendem Aussagen zusammenfassen:

- Alle aufgeführten Materialien sind zur Herstellung qualitativ hochwertiger
  Kerzen geeignet.

- Für spezielle Anwendungen gibt es keine guten oder schlechten Materialien,
  sondern nur geeignete oder weniger geeignete.

- Durch Mischung der Materialien können deren Eigenschaften kombiniert und so
  optimale Ergebnisse erzielt werden.

- Entscheidend für qualitativ hochwertige Kerzen ist nicht die Frage, welches
  Material eingesetzt wird, sondern welche Reinheit das eingesetzte Material
  besitzt.

- Kein Material garantiert für sich automatisch eine qualitativ hochwertige Kerze.
  Erst durch die richtige Kombination von Material und Docht, verbunden mit den
  Erkenntnissen, Erfahrungen und dem handwerklichen Können des Herstellers
  entsteht eine Qualitätskerze.


             Literaturnachweis/Quellennachweis auf Anfrage www.kerzeninnung.de

Kerze Kerze Kerze

Abbrandprodukte von Kerzen

Diskutiert werden vor allem die mögliche Schadstoffabgabe von Kerzenflammen in geschlossenen Räumen sowie eventuell daraus resultierende Belastungen von Mensch und Umwelt.

Ist der Abbrand von Kerzen gesundheitsschädlich?

Immer wieder, zumeist zur Weihnachtszeit, gibt es Berichte, in denen der Abbrand von Kerzen mit der Bildung von Schadstoffen in Verbindung gebracht wird, die vor allem in Innenräumen bei entsprechender Konzentration eine Gesundheitsgefährdung für den Menschen darstellen können. Aus einzelnen oftmals nicht nachvollziehbaren Messungen werden dabei Schlussfolgerungen abgeleitet, die einer genauen wissenschaftlichen Betrachtung nicht standhalten.

Um es vorweg zu nehmen: Die normale Benutzung von Kerzen in Innenräumen ist unbedenklich. Kerzen erzeugen beim Abbrand hauptsächlich Wasserdampf und Kohlendioxid. Daneben fallen in Spuren noch andere Bestandteile an, die nach Experteneinschätzungen in keiner Weise problematisch für die Gesundheit des Menschen sind. Selbst ohne Lüften bleibt die Innenluft eines Raumes beim Kerzenabbrand über viele Stunden weit unterhalb aller existierender Luftqualitätsgrenzwerte.

In den letzten 20 Jahren haben die Kerzenverbände ihre Produktverantwortung wahrgenommen und umfangreiche Untersuchungsreihen in neutralen Instituten durchführen lassen.

Getestet wurden dabei alle in der Kerze eingesetzten Materialien vom Wachs über den Docht, die Farbe, den Lack und den Duft. Alle diese Untersuchungen kamen zu dem gleichen Ergebnis:

Über jedem Abbrand organischer Verbindungen entstehen neben Kohlendioxid und Wasser auch Spuren anderer flüchtiger Bestandteile. Die dabei mögliche Belastung der Innenraum-Luftqualität ist jedoch so gering, dass selbst ohne Lüften die Innenluft eines Raumes über viele Stunden innerhalb aller existierender Luftqualitätsgrenzwerte bleibt.

Literaturnachweis/Quellennachweis auf Anfrage www.kerzeninnung.de

Rußen / Schwärzungen / Sicherheit

Die Rußabgabe beim Kerzenabbrand sowie deren Anteil bei Schwärzungen an Wänden und der Anteil der Kerze sind die am häufigsten gestellten Fragen.

Russarme Verbrennung ist möglich
Will man etwas „russarm“ verbrennen, muss man gute Bedingungen für die Flamme schaffen. Bei der Kerze erreicht der Hersteller dies durch die Wahl qualitativ hochwertiger Rohstoffe und deren Abstimmung aufeinander. So muss u. a. der Docht auf die Art, die Menge der Brennmasse und insbesondere den Kerzendurchmesser richtig abgestimmt werden.
Entscheidend für den russarmen Abbrand einer Kerze ist deshalb in erster Linie das Können des Kerzenherstellers. Außerdem darf der Abbrand der Kerze nicht durch Zugluft beeinträchtigt sein.

Ob Stearin oder Paraffin verwendet wird, ist dagegen kaum von Bedeutung.
Da behauptet wurde, Kerzen verursachten gefährliche Emissionen, ließ der Verband Deutscher Kerzenhersteller e.V. dies an Paraffin-, Stearin- und Bienenwachskerzen wissenschaftlich untersuchen. Diese von anerkannten Instituten durchgeführten Untersuchungen der russbegleitenden Spurenstoffe zeigen deutlich, dass der Abbrand von Kerzen keine Gefährdung von Verbrauchern darstellt. Dies gilt sowohl für Paraffin- als auch für Stearinkerzen. Die Menge der russbegleitenden Spurenstoffe ist bei Paraffin- und bei Stearinkerzen in etwa gleich groß.

Qualitätskerzen rußen gering
Kerzen die gut gemacht sind und die aus qualitativ hochwertigen Rohstoffen bestehen, wie es z.B. die Prüfkriterien der RAL-Gütegemeinschaft Kerzen e.V. fordern und wie sie von erfahrenen Industrie- und Handwerksbetrieben hergestellt werden, brennen russarm. Dies ist unabhängig davon, ob sie aus Stearin oder Paraffin bestehen.

Schwärzungen von Kirchen-Innenräumen haben viele Ursachen
Es ist sehr zweifelhaft, dass Kerzen oder Opferlichte die Hauptursache von Schwärzungen in Kirchen-Innenräumen sind. Man denke nur daran, dass Gebäude auch außen durch Umwelteinflüsse geschwärzt werden und dies wird niemand mit Kerzenabbrand in Verbindung bringen können. Völlig außer acht gelassen wird der überall vorkommende Schweb-/Feinstaub z. B. aus Feuerungsanlagen, allgemeiner Luftverschmutzung, Autoverkehr, industriellen Tätigkeiten in der Nachbarschaft etc. Die Stäube gelangen über das Lüftungssystem und den üblichen Luftaustausch in die Gebäude.

Einfluss der Opferlichte auf die Schwärzungen in Kirchen Schwärzungen und Ablagerungen an Wänden, auf Orgeln, Bildern etc. sind auf staubförmige Partikel zurückzuführen. Dabei kann natürlich auch zu einem gewissen Anteil Ruß beteiligt sein. Eine groß angelegte Untersuchung der „TÜV Rheinland Sicherheit und Umweltschutz GmbH“ im Jahre 1999 in einer Wiesbadener Kirche führte zu dem Ergebnis, dass sich aus dem Abbrennen von Opferlichtern kein signifikanter, erhöhter Einfluss auf die Anteile der Staubgehalte in der Raumluft sowie auf den Schwärzungsgrad herleiten ließen.
Auf jeden Fall lässt sich hieraus die Erkenntnis ableiten, dass die Schwärzungen in Kirchen in wesentlich geringerem Umfang durch Kerzen bzw. Opferlichter verursacht werden, als dies bisher angenommen wurde.
Bauphysikalische Besonderheiten sind offenbar die Hauptursache dafür, dass sich Staub und Ruß aus der Umwelt, aus Heizungen, aber wohl auch aus Kerzen- oder Lichterabbrand an den Kirchenwänden ablagern. Mittlerweile gibt es auch Hinweise, dass bei Neubauten oder frisch renovierten Kirchen das so genannte "Fogging" eine Rolle spielen kann. Dieses Phänomen wurde erstmals beobachtet und beschrieben von einem Experten des Umwelt-Bundesamtes.

Maßnahmen zur Vermeidung von Schwärzungen
Es ist daher nicht erforderlich, auf Opferlichte in der Kirche zu verzichten, um Schwärzungen der Wände zu vermeiden. Wichtig ist vielmehr, die bauphysikalischen Besonderheiten des Gebäudes zu berücksichtigen und danach den Standort der Opfertische zu bestimmen. Außerdem sollte versucht werden, andere Staub- und Russquellen zu unterbinden.

Literaturnachweis/Quellennachweis auf Anfrage www.kerzeninnung.de

Sicherheit

Hauptschwerpunkt der Diskussion bilden die von einer offenen Flamme ausgehenden Gefährdungen, der richtige Umgang mit ihnen sowie deren Anteil an Schadensfeuern.

Was muss ich beim Umgang mit Kerzen beachten?

Die Kerze ist ein lebendiges Licht. Die Temperatur der Kerzenflamme liegt weit über 1.000°C. Damit ist beim Gebrauch von Kerzen immer eine latente Gefährdung vorhanden. Wie bei jedem Umgang mit offenem Feuer gilt es deshalb, bestimmte Verhaltensregeln zu beachten. Diese werden dem Verbraucher zumeist in Form von Piktogrammen mitgeteilt. Die wichtigste Regel ist dabei
eine Kerze niemals unbeaufsichtigt brennen zu lassen.

Um eine einheitliche Verbraucherinformation zu gewährleisten, haben die Kerzenverbände eine europaweit gültige Norm zur Produktkennzeichnung entwickelt. In dieser Norm, der DIN EN ISO 15494 "Kerzenprodukt-Sicherheitskennzeichnung" sind die Verbraucherhinweise zusammengefasst.

Darüber hinaus werden auch an den Hersteller von Kerzen Anforderungen gestellt, die die Sicherheit des Produktes schon bei der Produktentwicklung festlegen. Diese Anforderungen sind ebenfalls in einer europäischen Norm DIN EN ISO 15493  „Kerzen-­Spezifikation für Feuersicherheit" einheitlich zusammengefasst. Neben einer geforderten Standsicherheit der Kerzen, einer zulässigen Flammenhöhe sowie zum Verhalten beim Verlöschen der Kerze muss auch sichergestellt werden, dass durch die Gestaltung keine Voraussetzungen für die Entwicklung eines zweiten Dochtes gegeben sind.

Dieses Zusammenwirken von Verantwortung des Kerzenherstellers bei der Entwicklung Gefährdungen sowie der verantwortungsbewusste Umgang mit Kerzen sind die Garantier für eine sichere Handhabung dieses Produktes.

Literaturnachweis/Quellennachweis auf Anfrage www.kerzeninnung.de

Klima / Ökologie

Zunehmend werden Kerzen, zumeist aus Wettbewerbsgründen, auch mit den Begriffen "klimaneutral" und "ökologisch" in Verbindung gebracht. Dabei werden vor allem im Zusammenhang mit den eingesetzten Materialien die Begriffe "umweltfreundlich", "nachwachsend" und "Bio" sehr freizügig verwendet. Auch in Anfragen von Verbraucherorganisationen und Testinstituten (Ökotest) sowie von Umweltschutzverbänden wird die Rolle der Kerze in diesem Zusammenhang hinterfragt.

Wie ökologisch sind Kerzen?

Beim Abbrand von Kerzen wird neben Wasserdampf auch Kohlendioxid freigesetzt. Aufgrund dieser Tatsache und der Verwendung des aus Erdöl gewonnenen Paraffins zur Herstellung von Kerzen, befinden sich diese mitten in der ach so aktuellen Klimadiskussion und mit dem verstärkten Einsatz von Fetten/Stearinen auch in der Fragestellung von

- nachwachsend
- ökologisch
- klimaneutral

Abgesehen davon, dass diese Begriffe teilweise von vermeintlichen Ökologen und Umweltschützern überstrapaziert und zum Teil missbraucht werden und die Kerze, wenn überhaupt, nur einen verschwindend kleinen Einfluss ausübt, muss man sich dieser Diskussion natürlich stellen.

Der Einsatz unterschiedlicher Wachse für die Herstellung von Kerzen wird vor allem durch die Faktoren

- Verfügbarkeit
- Preis
- Verarbeitbarkeit

bestimmt.

Aus der Diskussion zwischen nachwachsenden und fossilen Energieträgern wissen wir,  dass es aufgrund der Nachteile beider Formen aus ökologischer Sicht keine wissenschaftlich objektive Entscheidung für oder gegen eine Form geben kann. Das bestätigen zahlreiche seriöse Studien. Den durchaus vorhandenen Vorteilen erneuerbarer Energieträger stehen die Vernichtung des Regenwaldes, der Anbau gigantischer Monokulturen mit den damit verbundenen Dünge- und Spritzmittelaufwand, der nicht unerhebliche Energieeinsatz zur Gewinnung dieser Kulturen sowie das ethische Problem der Nahrungsmittelverbrennung entgegen.

Die  Kerzenhersteller sind deshalb gut beraten, sich, wie in der Vergangenheit, bei der Auswahl ihrer Rohstoffe von den positiven Eigenschaften des jeweiligen Wachses leiten zu lassen und fachlich fundierte Argumente Vernebelung vorzuziehen.

Literaturnachweis/Quellennachweis auf Anfrage www.kerzeninnung.de

Kerzen/Kerzenattrappen in der Kirche

Seit urdenklicher Zeit verschönt die echte Kerze mit ihrer schönen Flamme die religiösen Feiern. Die Kerze ist es, die Menschen anlockt, wo immer sie brennt.

Es werden Vergleiche zwischen Kerzen aus Wachs und Docht mit Kerzenattrappen (Flüssigparaffine) oder. Batterie betriebenen LED-Lichtern getroffen.
Alle diese Themenkomplexe begegnen uns in unterschiedlichster Form immer wieder und werden entweder über die Medien oder durch Wettbewerber an die Kerzenkunden herangetragen.

Kerzenattrappen sind keine Kerzen

Zuerst aber eine Feststellung: Bei einer so genannten Dauerkerze am Altar handelt es sich nicht um eine Kerze. Es wird lediglich der Anschein mit einer kerzenähnlichen Attrappe erweckt. Das gleiche gilt für Flüssigwachs-Opferkerzen oder so genannte Dauerkerzen mit Ewigbrenner. Der Versuch, immer gleich lange Kerzen am Altar zu haben wegen der besseren Dekorationsmöglichkeit, oder Opferkerzen aus Flüssigwachs wegen der Sauberkeit, wurde schon früher probiert. Doch schon nach relativ kurzer Zeit liefern diese Attrappen den Anblick von verstaubten alten Kerzen, die nie kürzer werden und sich nicht verzehren. Man wäre fast geneigt, sie als Kerzenprothesen zu bezeichnen, wenn diese Entwicklung nicht eine viel ernstere Seite hätte.

Zu welchen Anlässen verwenden wir Kerzen in der Liturgie?
Zunächst einmal zu jeder heiligen Messe bzw. Gottesdienst. Hier brennen die Altarkerzen am Hochaltar bzw. in der Nähe des Tabernakulums. Auch auf den sog. Volksaltären brennen Kerzen oftmals auch an den Seitenaltären und bei Hoch- und Apostelfesten auch auf den Apostelleuchtern. Auch die Akolythen bringen Ihr Licht mit Kerzen zur Verkündigung des Evangeliums zum Ambo oder die vielen Messdiener kommen mit Ihren Flambeaus.

Symbolische Bedeutung der Kerze
Die Flamme steht für das Licht und den Glanz, der in die dunkle Welt hineinbrach und die die Kerze beim Abbrand sichtbar verzehrt. Dieses sichtbare Sich Verzehren symbolisiert die Liebe Christi bis zu seinem Tode. "In Licht und Glut verzehre ich mich für Euch".
Das kann keine noch so gut gebaute Attrappe bieten. Für alle kirchlichen Feste von der Taufe bis zur Hochzeit, von Advent bis Pfingsten, bei jeder Wallfahrt werden echte Kerzen verwendet aus gutem Grunde, oder haben Sie schon einmal eine Taufkerzenattrappe aus Plastik gesehen? 
Aber trotz der angeblich vielen Vorteile dieser Attrappen lässt sich die große Mehrzahl von kirchlichen Entscheidungsträgern nicht davon beeinflussen, denn Wachskerzen in bester Kirchenkerzen-Qualität sorgen für eine feierliche Atmosphäre in der Kirche -  ohne sichtbaren Ruß, ohne gesundheitsschädliche Abgase.

Ihr Kirchenkerzenlieferant mit all seiner Wachszieherkunst hilft Ihnen nicht nur ein Brauchtum und eine Tradition zu pflegen, sondern echte Symbolik in der Kirche zu erhalten.

 
 
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