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  Von Bienen und Bienenwachs
 


Wer von echten Bienenwachskerzen spricht, der meint einen ganz besonderen Werkstoff, ja geradezu einen  Wunderstoff der Natur. Das Wachs wird von Honigbienen für das Bauen der Bienenwaben erzeugt. Die hellgelben Waben dienen als Behausung für die Brut und als Behälter zur Aufnahme des Honigs. Mathematisches Grundprinzip der Waben ist das Sechseck, um mit einem Minimum an Material für die Wandungen auszukommen. Der Imker entnimmt dem Bienenstock die Waben. Sind sie braun geworden, werden sie durch Hitze und Wasserdampf eingeschmolzen. Nach der Trennung der Schmutzstoffe entsteht wieder helles, reines Wachs. Daraus werden neue Wachsmittelwände gegossen, welche die Imker ihren Völkern geben, auf denen die Bienen erneut Waben bauen. Die Erzeugung von Bienenwachs durch die Bienen kostet sehr viel Energie. Es wird geschätzt, dass die Bienen zur Produktion von einem Kilogramm Wachs etwa sechs Kilogramm Honig verbrauchen (Wikipedia) und zum  Sammeln von Blütenpollen zur Erzeugung von 1 Kilogramm Honig eine Biene etwa so weit wie 4mal um die Erde fliegt.
Bienenwachs wird seit Jahrhunderten vom Mensch hoch geschätzt und vielfältig etwa zu  kosmetischen  Präparaten, größtenteils aber zu Kerzen verarbeitet. Hier kommen die Wachszieher und Wachsbildner  ins Bild. Aus einer geschichtlichen Tradition heraus wurde Jahrhunderte lang  das warme Licht und der heimelige Duft als Symbol für Trost und Freude unter die Menschheit gebracht. Das alles haben wir den fleißigen Bienen zu verdanken, vom köstlichen Honig ganz zu schweigen. Begegnen wir ihnen mit Respekt und Ehrfurcht  statt mit der Fliegenklatsche.
pb

 


Kerze aus Bienenwachs
 

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