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  "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt"
 

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt", so heißt es in einem Kindervers und natürlich ist mit dem Lichtlein eine Kerze gemeint. Eine Kerze, die uns die dunkle Jahreszeit erhellen soll als Zeichen der Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Eine (vor)weihnachtliche Stimmung verbreitet sich besonders dann, wenn das ganze Haus schon festlich geschmückt ist: Es gibt noch mehr Anzeichen zur Ankündigung des Festes wie etwa der Adventskalender, der Adventskranz, die Weihnachtskrippe oder die Pyramide aus dem Erzgebirge. Und immer wieder sind es die dazugehörigen Kerzen in der heimeligen Wohnstube, die an das Licht erinnern soll, welches Christus in die Welt gebracht hat.

Nicht nur Kinder zählen während der Weihnachtszeit die Tage bis zum 24. Dezember und versüßen sich die Wartezeit mit schönen Traditionen. Zahlen sind in diesen Wochen vor Weihnachten besonders symbolträchtig: vier Kerzen schmücken den Adventskranz, am sechsten Dezember ist Nikolaustag, es gibt zwölf Apostel und vierundzwanzig Türchen werden am Adventskalender geöffnet.

Der Adventskranz hat eine lange Tradition, die immer noch sehr gepflegt wird. Immerhin dienen die vier Kerzen nicht nur der zeitlichen Orientierung der Festtage, sondern symbolisieren mit der Zunahme des Lichts die Vorfreude auf die Geburt Jesu. Die vier Adventssonntage sind auf Papst Gregor den Großen zurückzuführen: die vier Wochen sollen 4000 Jahre (nach kirchlicher Rechnung) versinnbildlichen, an denen die Menschheit auf die Ankunft von Jesus Christus warten musste. Adventskränze gibt es heute in ganz unterschiedlichen Variationen – ob klassisch oder modern, mit Tannenzweigen oder ohne – entscheidend ist der persönliche Geschmack! Dabei müssen nicht immer die traditionellen Weihnachtsfarben wie Rot oder Gold eingehalten werden: Pastellfarbene Kerzen lassen einen klassischen Kranz ganz anders und frisch aussehen, weiße Akzente stehen dabei für Göttlichkeit und Reinheit.

Aber nicht nur der Adventskranz erinnert uns daran, wie schön das Weihnachtsfest doch ist: am 6. Dezember ist Nikolaustag und erfüllt Kinderherzen mit Freude und Glück. Der Brauch, dass der Heilige Nikolaus in der Nacht zum 6. Dezember die Kinderstiefel mit Leckereien und kleinen Überraschungen füllt, ist in Europa fester Bestandteil der Weihnachtszeit: hierzu werden Hausflur oder Hauseingang mit weihnachtlichen Kerzen geschmückt, Kugeln oder Silberschmuck reflektieren das Licht und intensivieren die festliche Atmosphäre. Und wenn dann die Kleinen am frühen Morgen noch schlaftrunken vor die Tür eilen, um die süßen Überraschungen zu suchen, freuen sich auch die Großen und ersehnen sich im Stillen die unbeschwerte Kinderzeit zurück....!

Die 12 Apostel: „Ein Apostel ist im Verständnis der christlichen Tradition jemand, der von Jesus Christus direkt als „Gesandter“ beauftragt worden ist. In den Evangelien der Bibel wird von einer Auswahl aus den Jüngern Jesu berichtet, die auch „die zwölf Apostel" oder kurz „die Zwölf" genannt werden. Diese Zahl hat aufgrund der jüdischen Tradition der zwölf Stämme Israels eine spezielle Bedeutung. Das Lukasevangelium und Markusevangelium berichten übereinstimmend, dass Jesus die zwölf Jünger selbst erwählte und als Apostel einsetzte ...“ (Quelle: Wikipedia)

Der Adventskalender mit 24 Türchen ist ein visueller Countdown und zählt die Tage bis Weihnachten! Besonders die Jüngsten freuen sich in dieser Zeit, jeden Tag ein Türchen oder Säckchen öffnen zu können, um damit die Wartezeit bis Heiligabend zu überbrücken! Eine besonders originelle Idee ist die Kombination von Adventskranz und –kalender: Hierfür werden kleine Beutelchen aus Filz oder Samt an den Kranz gesteckt, der gleichzeitig mit 4 Kerzen geschmückt wird.

 


 

 
 
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